Intensivtherapie

Was ist eine Intensivtherapie?

Eine Intensivtherapie umfasst 15 Therapiestunden. Sie werden in der Regel auf fünf Tage innerhalb einer Ferienwoche aufgeteilt. Dadurch können die Lerntherapeuten drei Stunden am Tag mit den Kindern oder Jugendlichen intensiv an den Lernproblemen arbeiten.

Täglich werden neue Inhalte erarbeitet und in unterschiedlichen Zusammenhängen angewendet. So erleben die Kinder oder Jugendlichen in kurzer Zeit erste Aha- und Erfolgserlebnisse, die zum weiteren Lernen motivieren.

Je nach Bedarf erfolgt die Intensivtherapie als Einzeltherapie oder in einem Wechsel zwischen Einzel- und Kleinstgruppentherapie.

Neue Inhalte werden generell in den Einzelstunden erarbeitet. Darüber hinaus wird in der Intensivtherapie an einem Projekt gearbeitet, sodass die neuen Kenntnisse und Fähigkeiten gleich umgesetzt werden können. Sehr oft wird dabei ein Produkt von den Kindern und Jugendlichen selbst hergestellt. Die erbrachte eigene Leistung wird damit sichtbar und daher oft voller Stolz mit nach Hause genommen.

Nach jedem Therapietag werden die Eltern über die fachlichen Inhalte und die Lernfortschritte ihres Kindes informiert. Meist stellen sie schon nach dem ersten Tag fest, dass ihre Kinder hoch motiviert in die Therapie gehen. Nicht selten wünschen sich die Kinder eine weitere Intensivtherapie in den nächsten Ferien, weil sie festgestellt haben, dass Lernen, wenn es Erfolg bringt, Spaß macht.

Wann ist eine Intensivtherapie sinnvoll?

zu Beginn einer Lerntherapie, um mit ersten Erfolgserlebnissen die Freude am Lernen zu wecken und das Selbstwertgefühl zu stärken
bei Lernproblemen, die sich nur auf einzelne Fehlerschwerpunkte beschränken
um in einem Stoffbereich dem Kind einen Entwicklungssprung zu ermöglichen
um in einer Lerntherapie rascher voranzukommen
am Ende einer Lerntherapie, um die bisher entwickelten Fähigkeiten noch einmal zu stärken