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Beratungs- und Diagnosetermine können jederzeit vereinbart werden
Das Lernkonzept für Schulerfolg bei Legasthenie/Lese-Rechtschreib-Schwäche und Dyskalkulie/Rechenschwäche im Duden Institut für Lerntherapie in Bad Wildungen

Sarah hatte schon in der Grundschule große Schwierigkeiten. Das Lesen fiel ihr deutlich schwerer als anderen. Ihre Aufsätze waren vor lauter Rechtschreibfehlern kaum zu lesen. Sie bekam Nachhilfe und rettete sich damit in die weiterführende Schule. Ihre Eltern hofften mit jedem weiteren Schuljahr darauf, dass der viel zitierte „Knoten endlich platzen“ und ihr das Lernen leichter fallen möge. Aber nichts änderte sich. Im Gegenteil: „In der weiterführenden Schule werden sichere Grundlagen in den Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen vorausgesetzt“, sagt Dr. Andrea Schulz, Leiterin der Duden Institute für Lerntherapie. „Die Hilfsmittel der Kinder reichen dann nicht mehr aus. Viele von ihnen lernen mit hohem Aufwand und viel Fleiß nicht verstandene Inhalte auswendig.“ In der Grundschule hilft das oft noch, den nächsten Test zu schaffen. In der Oberstufe kommen die Kinder damit nicht mehr weiter.
Sarah schaffte es mit viel „Büffeln“ sogar bis in die Oberstufe des Gymnasiums. Trotzdem: Ihre Lese-Rechtschreib-Schwäche blieb. Der Leidensdruck wuchs. Und bei ihren Eltern wuchs der Eindruck, ihre Tochter wisse zunehmend nicht mehr, was sie tue: „Sie übt sich von Test zu Test und von Schuljahr zu Schuljahr.“ Inhaltliches Verstehen bleibt auf der Strecke.

Therapien lösen den „Knoten“ auch noch bei älteren Kindern und Jugendlichen

Nachhilfe hilft Kindern mit Lese-Rechtschreib- oder Rechenschwäche nicht weiter. Sie verlängert vielmehr ein Leiden, das erst eine Therapie lösen kann. Die Duden Institute für Lerntherapie haben sich darauf spezialisiert, den Problemen der betroffenen Kinder auf den Grund zu gehen. Rund 40 Prozent der hier betreuten Kinder sind älter als zwölf Jahre. „Für Hilfe ist es nie zu spät“, sagt Dr. Andrea Schulz. „Die Jugendlichen müssen aber erst wieder Mut fassen, Grundlagen aufbauen und Inhalte aufholen. Dafür braucht es spezielle Konzepte.“ Duden ist einer der wenigen Spezialisten für gravierende Lernschwierigkeiten bei Schülern aller Altersstufen, auch für ältere Schüler und junge Erwachsene. Die Entwicklung geeigneter Lernstrategien steht aus Sicht der Pädagogen im Mittelpunkt.

Es gibt zahlreiche Ursachen dafür, dass die Schwächen über Jahre mitgeschleppt werden. Die individuellen Entwicklungsverzögerungen bleiben bei zu großen Klassen manchmal unbemerkt, zumal die Kinder in den anderen Fächern meist unauffällig sind. Ein weiteres Phänomen: Die Kinder suchen sich durch ihre normale Intelligenz Ersatzlösungswege, wenn sie bestimmte Aufgaben nicht verstanden haben. Dabei wird dann etwas Falsches eingeübt. „Das wird auch bemerkt. Die Ursachen aber, warum das Kind zu eigenen Lösungswegen griff, fallen dann nicht mehr auf. Die Probleme werden überlernt“, so Schulz.

Lerntherapie beginnt mit einer eingehenden Diagnose
Der Schlüssel zum Erfolg der Lerntherapie ist eine tiefgründige Diagnose am Anfang, die die notwendigen Fähigkeiten für erfolgreiches Lernen, die Lernbedingungen und den gegenwärtigen Lernstand untersucht. Im ersten Teil sind die Eltern noch dabei und erleben mit, wie ihr Kind mit Anforderungen und Aufgaben umgeht. Zweiter Teil ist das Elterngespräch, in dem das Lernumfeld des Kindes erfasst wird. Im dritten Schritt schließlich bearbeitet das Kind Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades nach der "Methode des lauten Denkens". So erhalten die Pädagogen Aufschluss über die individuellen Strategien zur Aufgabenbearbeitung. Ergebnis der Diagnose ist ein Therapieplan, in dem pädagogische, psychologische und fachdidaktische Maßnahmen miteinander verbunden sind. Erst auf dieser Grundlage fällen Eltern ihre Entscheidung, eine Lerntherapie des Kindes zu beginnen.
Link:
Porträt Rica Höhle Duden Institut für Lerntherapie Bad Wildungen 2

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